Musikalische Symbole

Ähnlichkeiten zwischen Symbolen aus der Altsteinzeit und frühen kindlichen Bildzeichen

  • Wolfgang Weinlich University College of Teacher Education in Vienna
Keywords: Kunstunterricht, Primarstufe, Bildsprache, Ausdruckssemiologie, Kinderzeichnungen

Abstract

Die Arbeit ist dem klassischen Parallelismus von steinzeitlichen Bildfunden und frühen Kinderzeichnungen gewidmet. Ist ein solcher heute noch möglich? Der prähistorische Anfang von Bildsprache dürfte neuesten Forschungen zufolge länger zurückliegen als bisher angenommen. Der erste Teil der Arbeit widmet sich hierzu etwas ausführlicher den Funden und Interpretationen. Auf der Suche nach einem
möglichen theoretischen Kontext für besagten Parallelismus kommentiert die Arbeit sodann die Ausdruckssemiologie Arno Sterns und die evolutionstheoretischen Anstrengungen Irenäus Eibl-Eibesfeldts. Fündig wird sie allerdings erst bei den Ausführungen Susan Petrillis zur Ikonizität von Sprache. Bei gleichzeitiger Zurückweisung verfänglicher Biologismen bietet die Arbeit so eine Hermeneutik, die jenen klassischen Parallelismus immer noch ermöglicht, jedoch nur als emphatische Affirmation von Anfang, Setzung und Autonomie menschlicher Bildsprache.

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Author Biography

Wolfgang Weinlich, University College of Teacher Education in Vienna

Vienna, Austria. E-mail: wolfgang.weinlich@phwien.ac.at.

Published
2017-09-01
How to Cite
Weinlich W. (2017). Musikalische Symbole. Journal of Elementary Education, 10(2/3), 275-288. Retrieved from https://journals.um.si/index.php/education/article/view/325
Section
Scientific Articles